Dienstag, 19. August 2014

JHV 2014 oder: Taxifliegen und andere Vergnügungen

Um das glückliche Ende gleich mal an den Anfang zu stellen: Keine Verletzten und auch sonst keine Blessuren! Selbst der leicht aufkeimende Ärger über die Tischnachbarn, die sich recht unverfroren das von uns bestellte Taxi gekrallt haben, wurde einfach weggefahren.
Von der Taxizentrale. Die kam gerade des Weges und hat spontan beschlossen, uns mitzunehmen. Weil, es sind ja noch zehnfünfzehnminuten Zeit, bis zum nächsten Auftrag. Und wer glaubt, dass Männer nicht multitasking, soll mal in der Taxizentrale vom Ahrtal mitfahren. Blitzschnell wird die innerörtliche Höchstgeschwindigkeit mit der Anzahl der Passagiere multipliziert und losgefahren. Die werden schon dort hinwollen.

Wobei Beförderungswünsche, die gefühlt an fünf Telefonen gleichzeitig entgegen genommen werden, ausgesprochen souverän begegnet wird: „Nach Ahrweiler? Dauert zehnfünfzehnminuten.“ „Von Sinzig? Dauert zehnfünfzehnminuten.“ "Bahnhof Zoo nach Alex? In zehnfünfzehnminuten.“
Also nicht, dass mich das beeindruckt hätte. Weil der ist ganz offensichtlich hochtechnisiert unterwegs gewesen. Bestimmt hatte er diese fernsteuerbare Achsstange, mit der man auf etwa 30 cm an das vorausfahrende Fahrzeug heranfahren und sich dann einhängen kann. Funktioniert bei hohen Geschwindigkeiten am Besten.  Deshalb, kein Problem, Sinzig –Ahrweiler, zehnfünfzehnminuten, da!

Trotzdem, erst mal zehnfünfzehnminunten zurückspulen:

Montag, 4. August 2014

Sommer, Sonne und sensationelle Neuigkeiten!

Nach unserem verdienten Urlaub!

Verpasst also nicht einzuschalten, wenn der Praktikant am 19. August von der diesjährigen 180° Jahreshauptversammlung berichtet!
Bis dahin könnt Ihr die letzten zwei hier und hier nachlesen. Oder Ihr stöbert ein bisschen in unserer Küche

Also bis bald! Lasst es Euch gut gehen!

Freitag, 25. Juli 2014

Weinrallye #76 - Pinotage - das Experiment



Pinotage – der Ungeliebte.

Dieses Thema hat der wunderbare Peter Züllig heute für die Weinrallye* ausgerufen.

Pinotage, eine Kreuzung aus Cinsault und Pinot Noir, ist zur Leitrebe des südafrikanischen Weinbaus geworden, ob sie auch als autochthon bezeichnet werden kann, darüber kann man sich wunderbar streiten. Ich vermute die Sache mit Prof. Perold und dem Hermitage wird bei dieser Rallye noch des öfteren erklärt werden, also kann ich hier darauf verzichten.

Nur habe ich nicht wirklich herausgefunden, wieso Pinotage ungeliebt sein soll.

Ich kann mich noch an meinen ersten Pinotage erinnern als ob es gestern gewesen wäre, 2003 Laibach Pinotage, unfiltered, aus der Magnum, ein unvergessliches Weinerlebnis.

Was ich allerdings festgestellt habe, ist, dass es gar nicht so einfach ist, auf die Schnelle einen vorzeigbaren Pinotage zu bekommen. Da hatte ich mich auf meinen Columella, Eben Sadie, verlassen und dann das, das ist überhaupt kein Pinotage. Erste Regel: Nicht überall, wo Südafrika draufsteht und was rot ist, ist Pinotage drin.

Jetzt wird die Zeit knapp. Ich kann nur noch meinen örtlichen JWD-Dealer aufsuchen, was in der Regel mein allerallernotfälligster Notfallplan ist. Nicht nur weil der wirklich homöopathisch dosierte Öffnungszeiten hat. Oder ... es gibt kein Oder ... es sei denn ... OK ... in der Not.


Greife ich zur Selbsthilfe:

Wenn Pinotage ein Kreuzung aus Cinsault und Pinot Noir ist, dann müssten ja ein reinrebiger Cinsault und ein reinrebiger Pinot Noir zusammengeschüttet so etwas wie einen Pinotage ergeben. Oder wenigstens ein interessantes Erlebnis.

Ich höre sie schon aufschreien und teile vorsorglich eine Portion virtuelles Riechsalz aus: SUSA!!!!!, mit Wein spielt man nicht! Doch! Wo steht das? Und: Du kennst doch wohl den Unterschied zwischen einer Cuvée und einer Kreuzung. Geschenkt! Vor allem kann ich den Peter nicht im Stich lassen. Der Entschluss steht: Ich baue den Pinotage nach!

Übrigens ist die Beschaffung eines Weines aus mindestens 80% Cinsault (hab ich mir als Regel vorgegeben) auch nicht gerade einfach, schließlich ist Cinsault der klassische kleine Verschnittpartner und wird selten mal reinrebig ausgebaut.

Aber der Fêtenhit meiner Jugend ließ mich nicht im Stich, 2012 Cinsault, Les Jamelles, Pays d'Oc. Nur der ist, jetzt müsst Ihr alle ganz stark sein, der ist rosé! Als Spätburgunder fand sich noch ein von einer kürzlich durchgeführten Verkostungsverpflichtung übrig gebliebener Spätburgunder 2012, QbA, trocken von den Mayschosser Genossen.

Zunächst die getrennte Verkostung:

Cinsault: klassischer Basis-Sommer-Rosé, Duft nach roten Johannisbeeren, Himbeeren, Gottseidank nicht dropsig, etwas wässrig, frische animierende Säure, trocken, nicht zu lang.

Spätburgunder: Feine klassische Pinotnase nach Blüten und Veilchenlakritz, allerdings eher angedeutet als ausgeprägt, am Gaumen schlank, auch hier nicht sehr intensiv, angenehme Säure, etwas  Kirsche, etwas sandiges Tannin. Ebenfalls passable Basisqualität, fein z.B. zur Roulade, die Hälfte in die Sauce, die andere Hälfte in den Koch.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Management Consulting Bullshit


Nur zur Klarstellung, und damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich liebe meine Praktikantenstelle, die ich freundlicherweise in dieser äh renovierten renommierten Kommune wahrnehmen darf. 

Es macht auch echt Spaß, meinen Mitpraktikantinnen von den anderen Blogs unseren tollen Weinkeller zu zeigen. Viel besser als Briefmarken übrigens. Und das Abspülen und Flaschen sortieren ist auch völlig in Ordnung. Dafür werde ich auch gar nicht arg gerügt, wenn ich mal wieder ein bisschen spät einstelle. 

Im Gegenteil, die Susa ist voll fast stolz, dass mir immer eine Ausrede einfällt. Und die Suse sagt immer ganz geduldig, dass das mit dem Fotografieren ziemlich Wissenschaft und so. 

Die Toni sagt nichts. Nur dass ich mal wieder Käsewindbeutel machen soll. Und Schokokuchen.

Also alles gut? Ja, fast. Wenn da nicht diese Sache mit den "Personalgesprächen" wäre. Neuerdings hängt mir der Leo an der Backe und fragt permanent, nach meinen aktuellen BSC.  

"Balanced scorecard" schiebt er dann nach und die halbe Brille nach vorne. Dabei komme ich noch nicht mal mit dem Berichtsheft so richtig klar. "Du weißt doch, dass unsere Strategieentwicklung in den Entscheidungs- und Umsetzungsprozessen mittels BSC getoolt wird?" Während ich noch überlege, was mir da im Einzelnen mitgeteilt wurde, wird nachgeschoben: "Insbesondere bei der Transformationskonzeption ist eine prozessorientierte Wahrnehmungsbremse von signifikantem Mehrwert."

Ich baumle am Haken und sehe bereits die Hundertachtziggrad-Bandenwerbung beim Endspiel zur Fussball-WM 2018 in Moskau:

„Hundertachtziggrad

The Balanced Scorecard Food-Blog provides training, consulting and guidance on the balanced scorecard for food and wine strategic."

Dabei muss ich zugeben, dass es mir schon sehr imponiert, wie ernst der Leo seinen neuen Nebenjob als Inhouse-Consultant nimmt. Wenn er dann auch noch den Faden recht förmlich mit "Herr Praktikant" wieder aufnimmt, ahne ich bereits was als nächstes ansteht.

"Natürlich ist uns von der GL daran gelegen, deine Competencies systematisch, integrativ und dynamisch zu optimieren." 

"Aber auch Du musst deine Human Recources einbringen! Sag doch mal, welche Mission treibt dich denn an?"

Zuerst hatte ich "Visionen" assoziiert, aber schenke mir den Helmut Schmitt. Wichtiger ist, dass ich aus der Nummer raus komme. 

Aaausatmenschulternfallenlassen! In solchen Situationen sind sinnvolle Gedanken extrem kontraproduktiv. Man muss es vielmehr fließen lassen. Und manchmal gelingt das auch:

"Als professionelle Praktikantenstelle der Blog-Leitung initiiere und gestalte ich kontinuierlich die Weiterentwicklung des Fachbereichs nachhaltig und schaffe damit die Basis für eine erfolgreiche Gesamtperformance."

Während ich meine Worte noch verhallen höre, sehe ich wie der Leo unvermittelt realisiert, dass ich einen Durchmarsch in seinem Bingo hatte. Und wenn ich ihn schon ärgere, dann richtig. Deshalb muss er sich das Rint heute denken. Es gibt:

Freitag, 18. Juli 2014

Kein Tierfreitag



Um die Sache gleich vorweg zu nehmen: Ich hab's vergeigt.

Dabei machen es alle. Alle tonangebenden Persönlichkeiten der  Foodszene leben wenigstens eine Zeitlang vegan. Weil vegan, das ist nicht einfach nur eine Ernährungsweise. Vegan ist bewusst, richtig, zukunftsweisend und wer sich vegan ernährt, der fühlt sich nach einiger Zeit befreit, voller innerer Harmonie und läuft den Halbmarathon, wo er noch eine Woche vorher schon beim Treppensteigen gepfiffen hat. Und lebt mindestens 10 Jahre länger. Und das Bewusstsein wird durchgepustet wie ein verstopftes Abflussrohr mit Natriumhypochlorit. Schlussendlich, so musste ich mir jüngst vorhalten lassen, könne ich auch nicht so einfach von Dingen ex cathedra schreiben.

Also gut, ich hab's mir dann auch in die Hand versprochen. 3 Wochen vegan! 21 Tage! Wo ich im Moment so viele Texte schreiben muss, kommt mir so eine frische Brise durch die Gehirnwindungen gerade recht. Und diese innere Erleuchtung. Mein einschlägiger Blogbeitrag über diese Kräfte, die mich nun durchfuhren, war eigentlich schon fertig. Und ich sah mich schon jung, dynamisch und voll innerer Reinheit.

Jemand erzählte mir, er habe eine Bekannte, die ganz schwer an Neurodermitis erkrankt sei und jetzt, da sie sich konsequent vegan ernähre, habe sie die Krankheit im Griff. Eine andere Bekannte möchte unbedingt etwas in ihrem Leben ändern, wo sich ihr Mann gerade von ihr getrennt hat. Jetzt lebt sie vegan. Und es tut ihr gut, sagt sie. Sie sei nun mit sich und der Welt im Reinen.

Ich hab auch so ein quasi-neurodermitisches Hautproblem am Fuß und wenn ich auf diese Weise eventuell die Medikamente los würde, das wär's doch wert. Allein deswegen musste ich das probieren. Einzige selbstgestellte Bedingung, keinerlei Ersatzstoffe, nichts, was aussieht wie Fisch, Fleisch oder andere tierische Produkte und so schmeckt schmecken soll, kein Visch, kein Vleisch, kein Gevlügel, weder Sojawürstchen noch Tofuschnitzel. Außerdem essen wir sowieso nicht so sehr viel Fleisch, Fisch oder tierische Produkte. Da sollte ein Totalverzicht jetzt nicht so schwer fallen. Allerdings - ein Leben ohne Käse? Wird schwer, ist aber zu schaffen.

Natürlich muss man eine solche Sache organisiert angehen. Schließlich kann man sich ja nicht bei plötzlichen Hungerattacken schnell mal einen Schokoriegel reinziehen eine Käsestulle schmieren. Also Wochenplan, Einkaufszettel, Zwischendurchstrategie, Abwehren spöttischer Bemerkungen im häuslichen Umfeld.


Ich fing an, mit mir zu handeln, ob ich nicht wenigstens morgens meinen Milchkaffee trinken könnte? Nein, wenn man schon so anfängt, wird das nichts. Kaffee ohne Milch bekomm ich aber nicht runter (ohne meinen Morgen- und Mittagskaffee bin ich außerdem eher die *hust - Diva), also gibt es Grüntee, mit – hach gut, dass mir das noch eingefallen ist – natürlich nicht mit Honig. Im Tee fällt Agavendicksaft übrigens nicht weiter unangenehm auf.

Es geht los: Jeden Morgen Margarinebrote mit Konfitüre … bereits nach drei Tagen begann ich Quark und Ziegenfrischkäse zu vermissen. Ei ging ja auch nicht. Haferbrei mit und ohne Nüsse und ein wenig Obst ist ein sehr nahrhaftes und wirklich wohl schmeckendes Frühstück. Auch ohne Sahne oder Milch. Ehrlich. Doch. Wirklich.

Mittags war das geringste Problem. Wohl auch, weil die Mittagsmahlzeit als Hauptmahlzeit immer auf fünf Tage im Voraus geplant war. Es gab wahlweise Risotto mit Pilzen; Nudeln, Reis oder Kartoffeln mit Gemüse; Linsencurry; Erbseneintopf; Reibekuchen mit Apfelmus, Sellerie- oder Kohlrabischnitzel, da hab ich eigentlich nichts vermisst. Und ein Nachtisch in Form von Pudding, Quark, Eiscreme oder Joghurt ist sowieso überschätzt, ein Stück Obst reicht vollkommen.

Abends wurd' es dann wieder hart: Wer isst abends schon Marmeladenbrot? Und nach Salat kann ich nicht gut schlafen. Dreimal hab ich vor lauter Verzweiflung gar nicht zu Abend gegessen. Zweimal nur Bananen. Kann man ja mal machen, ist aber keine Dauerlösung.


Nachts träumte ich von Brathähnchen, grünem Salat und Camembert.

Du gehst das falsch an, sagt mir eine vegan lebende Freundin. Du fokussierst auf alles, was Du nicht essen sollst. Sieh es als Chance, neue Dinge kennenzulernen. Vegan ist nicht Verzicht. Freu Dich auf Dein Essen. Denk daran, dass wegen Dir kein Tier leiden muss, wenn Du vegan lebst. Dafür leide ich wie ein Tier, wollte ich schon antworten. Manchmal opfere ich der Pointe die Wahrheit. Aber so richtig wohl, befreit, verändert fühl ich mich wirklich nicht. Mein Haut juckt, schuppt und nässt auch wie immer, immerhin auch keine Erstverschlechterung.

Ich lese jeden Tag im  Ottolenghi. Viel weiter bringt mich das jetzt auch nicht. Ich arbeite ein bisschen mehr mit Nüssen. Das ist gut, das werd ich öfter machen. Überhaupt waren Pommes mit Erdnusssauce mehr als einmal meine abendliche Überlebensration. Auberginen und Brokkoli mag ich übrigens immer noch nicht. Und Kokosfett ist eine wirklich gute tierproduktfreie Bratfettalternative. Außer bei Bratkartoffeln.

Dann wurde es Freitag. Freitags ist bei uns Wochenmarkt. Eigentlich mein Lieblingseinkaufstag. Mein Weg führt mich zuerst am Käsestand mV vorbei. Schon von weitem sehe ich den perfekten Brillat-Savarin in der Auslage. O. winkt schon von Weitem und deutet auf unser beider Lieblingscamembert. Der hat heute genau die richtige Reife, weich, cremig. Und extra wegen mir hat O. unter der Theke jetzt Bordierbutter. Ich winke freundlich und verdrücke mich zum Gemüsestand. Der hat heute wieder Gänseeier. Ich muss leider ablehnen.

Beim Metzger kaufe ich ein Kotelett und ein paar Scheiben Wurst für Herrn susa. Fräulein H. guckt mich sorgenvoll an. (Ich lebe auf dem Lande und Fräulein H. beseht auf dieser Anrede. Bevor es hier noch zum #Aufschrei kommt.)

Der Rückweg führt beim Fischhändler vorbei. Herr L. deutet durchs Schaufenster auf die Tafel mit den Tagesangeboten. Seit drei Wochen frage ich jeden Freitag nach Schwertfischsteaks. Heute hat er welche. Ich winke und eile weiter.

Ich könnte mich ja jetzt mit einem großen Milchkaffee belohnen. Hallo? Susa? Geht's noch? Milchkaffee???? Ach ja, geht ja nicht.

Ich bin einfach noch nicht so weit. Ich denke noch nicht vegan. Und ich fühle mich auch weder befreit noch gereinigt. Meine kranke Haut sieht auch noch so aus wie immer. Ich überlege ständig, was ich wann wie essen kann. Meinem Kochen geht die Spontaneität verloren.  Ich denke nicht mehr: Hach, DAS könntest Du jetzt mal machen, da hast Du jetzt Lust drauf. Ich denke, kannst Du das überhaupt? Ich stelle die Sache mit der Lust hintenan. Überall lauern Fuß- bzw. Fleischangeln. Wie gehe ich mit "kann Spuren von Milchpulver enthalten" um? Pragmatisch? Oder dogmatisch?

Immerhin spare ich eine ganze Menge Geld, kein Brillat-Savarin, keine Bordierbutter, kein Schwertfisch, keine Milchkaffees, kein Eis auf die Faust.

Das investierte ich gleich mal in Pumps, schließlich ist gerade Sommerschlussverkauf Summer Sale. Öhhhm, Obermaterial Leder, Innensohle Leder, Sohle Leder. Nicht vegan. Andererseits vertrage ich wegen dieser Hautgeschichte weder Kunststoff- noch Textilfasern am Fuß (habe hautärztliches Attest), höchstens so ein Korkzeugs (und ich trage keine Birkenstock – aus Gründen). Vielleicht ist es ok, wenn ich die Schuhe erst nach Beendigung des Experiments anziehe? Andererseits bestehen alle meine Schuhe aus Leder.

Nach 11 Tagen hab ich die Faxen dick. Wenn ich in meinem Leben was ändern will, lass ich mir wieder die Haare abschneiden. Ich beschließe, die Regeln zu lockern, ich werde für den Rest der Zeit "nur" vegetarisch leben. Fleisch und Fisch ist weiterhin tabu, aber es wird endlich wieder Käse geben, und Eier, und Honig, und … endlich wieder Milchkaffee. Schon die Vorstellung zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht.

Hach, ist das ein Frühstück am nächsten Morgen! Milchkaffee, Brot dick mit Quark bestrichen und mein aus der Provence mitgebrachter Kastanienblütenhonig.

Die Mittagsmahlzeiten werden um Omelettes erweitert, um Aufläufe mit Käse überbacken, Milchreis, Flammkuchen, arme Ritter, Bratkartoffeln wieder mit Butterschmalz. Und es gibt wieder Pudding.

Auch abends läuft's sprichwörtlich wie geschmiert. Statt Margarinebrot mit Gurke und Tomate, Käsebrot mit Gurke und Tomate. Auch mal ein hart gekochtes Ei aufs Brot. Oder ich hol mir beim Türken Spinatbörek mit Tzatziki (bevor Proteste kommen, mein Türke nennt das so).

Also ganz ehrlich, vegetarisch ist ein Klacks, muss man sich überhaupt keine Gedanken machen. Läuft. Schmeckt! Macht Spaß!

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